Mieterselbstauskunft
- Wer füllt aus?
- Du selbst
- Was steht drin?
- Deine eigenen Angaben, etwa Haushalt und Beruf
- Wer unterschreibt?
- Du
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Die Datenschutzkonferenz (DSK) unterscheidet in ihrer Orientierungshilfe (Version 2.0, Januar 2026) drei Zeitpunkte: Besichtigung, Anmietungswunsch und Entscheidung des Vermieters. Daran orientiert sich das Werkzeug. Welche Fragen ein Vermieter überhaupt stellen darf, erklärt der Ratgeber Welche Fragen darf der Vermieter stellen?.
Für einen Besichtigungstermin reichen in der Regel wenige Angaben. Einkommen, Arbeitgeber oder Bonität sind hier noch kein Thema. Eine Kopie des Wohnberechtigungsscheins erst bei konkretem Anmietungsinteresse weitergeben.
Nutze diese Angaben, wenn du dem Vermieter mitgeteilt hast, dass du die konkrete Wohnung anmieten möchtest. Zahlt eine öffentliche Stelle die Miete vollständig direkt an den Vermieter, ist die Einkommensfrage nicht zulässig; nach der Auswahl kann ein geeigneter Nachweis der Kostenübernahme vorgelegt werden.
Einkommens- und passende Bonitätsnachweise erst vorlegen, wenn der Vermieter dich als künftige Mietvertragspartei ausgewählt hat, unmittelbar vor Vertragsabschluss. Nicht benötigte Angaben schwärzen. Die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO ist für dich gedacht und enthält meist mehr, als ein Vermieter braucht. Vermieter dürfen sie nach Auffassung der Datenschutzbehörden nicht verlangen. Geeignet ist eine Bonitätsauskunft, die eigens für Vermieter gedacht ist.
Die Dokumente haben unterschiedliche Absender und sagen Unterschiedliches aus. Dein bisheriger Vermieter muss keine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ausstellen und der neue kann sie nicht erzwingen. In der Praxis fragen aber viele Vermieter danach.
Fehlt dir noch die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung? Vermieter online bestätigen lassen (öffnet mietnachweis.de in neuem Tab) (11,90 € statt 14,90 €, du zahlst erst nach seiner Bestätigung) oder die kostenlose Vorlage nutzen. Aus diesem Werkzeug werden keine Angaben übernommen.
Du entscheidest, welche Angaben du mit dieser Vorlage weitergibst. Für die Auswahl darf ein Vermieter nur phasengerecht erforderliche Fragen stellen. Unzulässige Fragen musst du nicht beantworten; das Offenlassen zulässiger Angaben kann die Bewerbung beeinflussen.
Bewusst falsche Antworten auf zulässige Fragen können das spätere Mietverhältnis gefährden, etwa durch Anfechtung oder Kündigung. Bei einem eröffneten, noch nicht abgeschlossenen (Verbraucher-)Insolvenzverfahren besteht nach der DSK eine Offenbarungspflicht. Beantworte eine solche Frage wahrheitsgemäß.
Nein. In der Selbstauskunft machst du Angaben über dich selbst. Falls dein bisheriger Vermieter freiwillig eine Bescheinigung ausstellt, kann sie Angaben zu Mietrückständen enthalten. Er muss sie nicht ausstellen und der neue Vermieter kann sie nicht erzwingen. In der Praxis fragen aber viele Vermieter danach.
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Die Vorlage folgt der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz (DSK), Version 2.0 vom Januar 2026. Sie ist nicht anwaltlich geprüft und ersetzt keine Rechtsberatung. Die Vorlage und Hinweise geben allgemeine Informationen. Sie prüfen deinen Einzelfall nicht. Bei streitigen oder ungewöhnlichen Fragen kann ein Mieterverein oder eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt helfen.